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Die Zeichnung

Ein Bild und seine Ausstrahlung

Max Peintners „Die ungebrochene Anziehungskraft“ ist im Laufe der Jahre zu einer vielfältigen Ikone und zum Denkanstoß jenseits der bildenden Kunst geworden.

Bekannt aus Schulbüchern

So fand das Werk etwa Eingang in über 20 deutschsprachige Schul- und Lehrbücher sowie in Exemplaren aus Frankreich, Dänemark, Estland, Tschechien und Ungarn.

 

 Breite Wirkung

Inzwischen gilt die inhaltliche Bandbreite des Bildes als mannigfaltiger Anstoß für Philosophie, Soziokultur, Biologie, Ökologie, Anthropologie und Literatur.

Max Peintner, «Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur»
Bleistiftzeichnung, 1970/71

Der Künstler Max Peintner

Max Peintner (*1937)

  • Studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Wien sowie Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien
  • 1964 gab er mit Heinz Geretsegger die Monografie «Otto Wagner 1841–1918, unbegrenzte Großstadt, Beginn der modernen Architektur» im Residenz Verlag heraus
  •  1969 veröffentlichte er erste Zeichnungen unter dem Titel «Sechs Beiträge zur Zukunft: Technik- und Zivilisationskritik unter dem Deckmantel der Utopie»
  • 1972 war Peintner mit Werken in der Kunsthalle Baden-Baden vertreten
  • 1977 zeigte die documenta 6 seine Arbeiten
  • 1986 war er mit Karl Prantl Vertreter Österreichs bei der Biennale di Venezia.

Peintners Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem in der Staatsgalerie Stuttgart (1982), im Rupertinum in Salzburg (1985/1986), im Museion in Bozen (1989) und im Ludwig Kortárs Múvészeti Múzeum in Budapest (1996/1997) gezeigt.

Die Neue Galerie Graz widmete ihm im Jahr 2000 eine Retrospektive. Eine Bleistiftzeichnung Peintners aus dem Jahr 1974 befindet sich in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York. Max Peintner lebt und arbeitet in Wien.

Klaus Littmann und Max Peintner im Wörthersee Stadion Klagenfurt (2017)